Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Es handelt sich um eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanzen gewonnen wird. Sie ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Faser der Textilindustrie. Über 50% aller verarbeiteten Fasern sind Baumwollfasern.
Verglichen mit Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65 % ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam. Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und Ölaufnahmefähigkeit, ist aber auch in der Lage diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential.
Obwohl Baumwolle eine Naturfaser ist, ist ihr Anbau oft problematisch und mit hohem Verbrauch von Wasser und Agrarchemikalien verbunden.
Baumwolle wird auf etwa 1% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Erde angebaut. Auf diesem 1% werden aber etwa 20% aller weltweit verwendeten Agrarchemikalien eingesetzt.
Daher ist es besonders wichtig, auf kontrolliert biologisch angebaute Baumwolle zu achten !
Eigenschaften und Pflege von Baumwolltextilien:
Baumwolle kann etwa 20% ihres Eigengewichts als Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen.
Sie trägt sich angenehm weich, ist sehr luftdurchlässig und atmungsaktiv.
Baumwolle besitzt eine hohe Scheuer- und Reißfestigkeit. Sie ist sehr wiederstandsfähig gegen Hitze, kann problemlos bei 95° C gewaschen und mit über 150° C gedämpft werden.
Damit ist Baumwolle bestens für sterile Artikel im medizinischen Bereich geeignet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle,
http://disana.de/deutsch/produkte/faserkunde/baumwolle.html
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