Mikrofaser ist eine Sammelbezeichnung für Fasern, die feiner als 1 dtex sind. Die meisten Mikrofasern liegen bei 0,5 bis 0,7 dtex. Noch dünnere Fasern von weniger als 0,3 dtex bezeichnet man als Supermikrofasern.
Mikrofasern haben den halben Durchmesser von Seidenfasern – feine Seide z. B. hat ungefähr 1,38 dtex–, ein Drittel des Durchmessers einer Baumwollfaser, ein Viertel des Durchmessers feiner Wollfasern und nur ein Hundertstel des Durchmessers eines menschlichen Haares.
Mikrofasergewebe sind außergewöhnlich weich und formbeständig. In Bekleidung aus Mikrofaser findet sich normalerweise ein Etikett mit einem Hinweis auf Mikrofaser, z. B. „100 % Polyester-Mikrofaser“.
Weil Mikrofasern so fein sind, können viele von ihnen eng zusammengepackt werden. Es werden viel mehr feine Fasern benötigt, um einen Faden herzustellen, woraus sich eine größere Fadenoberfläche ergibt. Mikrofaser-Textilien sind sehr resistent gegen Fusseln.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofaser
Die Mikrofaser zeichnet sich in erster Linie durch ihre sehr weiche Struktur aus. Gleichzeitig aber ist sie enorm formbeständig. Diese Eigenschaften einer Mikrofaser werden durch die enge Webung erzielt, die aufgrund der Feinheit der Faser notwendig ist. Somit wird eine größere Oberfläche erzielt, was die Mikrofaser gegen Fusseln nahezu resistent werden lässt und die Festigkeit der Fasern deutlich erhöht.
Ein weiterer Vorteil ist die hohe Saugkraft der Mikrofaser. Diese hohe Saugkraft wird jedoch nicht durch die Faser selbst erzielt, sondern durch die große Anzahl an Luftkammern und kleinen Poren, wodurch eine Kapillarwirkung erzielt wird.
Quelle: http://www.mikrofaser.org/ |