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Warum Stoff ?

Wir widmen einen großen Teil unseres Warensortiments dem Bereich der wieder verwendbaren Hygieneprodukte. Das sind Stoffwindeln, waschbare Binden und Stoffslipeinlagen, Menstruationstassen, Schwämmchen, Stofftaschentücher, waschbare Feuchttücher und waschbare Abschminkpads bzw. Kosmetiktücher aus Stoff.

Wieso ?

Das Pendant zu den jeweiligen Produkten aus Stoff sind Wegwerfartikel. Diese scheinen zuerst komfortabler zu sein. Man muß sich nicht groß damit beschäftigen – benutzen, wegwerfen – fertig.

Aber diese Produkte sind gleichzeitig die, welche den zweitgrößten Anteil an Müll, der extrem lange zum Verrotten braucht, ausmachen.

Wegwerfwindeln und Einwegbinden benötigen bis zu 450 Jahre um zu vollständig zu vergehen. Quelle: http://media-cdn.pinterest.com/upload/164170348886233989_cCKf4uYG_c.jpg

Was tun wir unseren Nachfolgegenerationen damit an ?

Nehmen wir das Beispiel der Windeln: Ein Neugeborenes kommt auf die Welt und wir wünschen ihm vom ersten Augenblick an ein gesundes Leben in einer möglichst heilen Welt. Gleichzeitig wickeln wir es in Windeln, die noch nicht annähernd vergangen sind, während es ein Menschenleben später schon lange tot sein wird und seine Kinder und seine Enkel und Urenkel ! Was für ein Wahnsinn !

Ein Kind benötigt im Durchschnitt 6 Windeln pro Tag. Das macht 2000 Windeln im Jahr und über eine Wickelzeit von 3 Jahren rund 6000 Windeln pro Baby. Das ist eine Windelmenge von ca. einer Tonne Gewicht. Damit nehmen die Wegwerfwindeln den größten prozentualen Anteil am Hausmüll überhaupt ein. So sind die Windeln das erste, was Babys am Körper tragen und bedrohen gleichzeitig die Aussicht auf eine bessere Welt !

Nichts steht mehr für die Konsumgesellschaft als Hygieneprodukte zum Wegwerfen und gleichzeitig für eine völlig verquere Ansicht unserer Körpervorgänge. Unsere Ausscheidungen jeglicher Art werden als ekelhaft, krankmachend, einfach widerlich empfunden. Schnell weg damit und nach mir die Sintflut !?

Denken wir einmal darüber nach, erschließt sich, dass das eine clever gemachte Strategie ist, die uns glauben machen will, dass wir selbst und unsere Ausscheidungen jeglicher Art ekelhaft sind und diese sofort in Folie verpackt und weggeworfen werden müssen. Welch ein Unsinn. Wenn wir nicht gerade wirklich ansteckend krank sind, was höchst selten der Fall ist, dann sind unsere Ausscheidungen etwas ganz normales und natürliches.

Waschen wir Hygieneprodukte aus Stoff, benötigen wir Wasser und maximal ein komplett biologisch abbaubares ökologisches Waschmittel und etwas Strom. Das belastet die Umwelt bei weitem weniger als Herstellung immer neuer Wegwerfprodukte und vor allem die jahrhundertelange Liegezeit bis zum Verrotten derselben. Das ist übrigens auch genau der Fakt, der bei Studien pro und contra Stoff gerne unter den Teppich gekehrt wird.

Dabei sind die Wegwerfprodukte noch gar nicht so alt. Die Wegwerfwindel gibt es ca. seit den 1970er Jahren und damit seit einer Generation. Sie hat aber in dieser vergleichsweise kurzen Zeit schon mehrere Folgegenerationen, die noch nichtmal geboren sind, sehr gravierend negativ beeinflusst. Ist das Fortschritt ??

Das Waschen von wieder verwendbaren Hygieneprodukten ist deutlich weniger invasiv und hat nichtmal annähernd einen so großen Effekt auf folgende Generationen und deren Möglichkeit auf der Erde zu leben.

Selbst wenn man ein Set Stoffwindeln nach 3 Jahren Wickelzeit für ein Kind nicht für ein weiteres verwendet, sind das 20 bis 30 Windeln. Eine Windel wiegt um die 170g und damit ist die Gesamtmenge der Windeln pro Wickelzeit bei max. 5 kg. Der Tonne Einwegwindeln gegenübergestellt einfach lächerlich wenig. Zudem verrotten die Stoffwindeln in einem Bruchteil der Zeit. Idealerweise verwendet man die Windeln sogar noch für ein zweites Kind, was den Effekt noch mal ganz gravierend verstärkt.

Es liegt einfach auf der Hand, dass Stoff die wesentlich sinnvollere Alternative ist. Das ist eine Sache, wo schon ein einziger Haushalt ganz viel bewegen kann, nämlich einen riesigen Müllberg einfach nicht produzieren.

Vor diesem Hintergrund ist es fast ein Witz die weiteren Vorteile von Stoff zu verdeutlichen:

  • eine bessere Körperwahrnehmung und natürlicher Umgang mit Körperfunktionen
  • wesentliche Kostenersparnis gegenüber der Wegwerfversion
  • weniger Allergieneigung, da wesentlich weniger potentiell allergieauslösende Stoffe an die Haut kommen
  • Wegwerfprodukte halten künstlich trocken und damit oft zu trocken. Gerade das macht wiederum die Haut anfällig für Bakterien und Viren, da die natürliche Schutzfunktion evtl. gestört wird.

Auch diese Punkte sind einzeln betrachtet ein Gewinn für die Menschen, die die Produkte verwenden. Viele Probleme, die man bereits als „ist halt so“ hingenommen hat, sind auf einmal verschwunden ! So lösen sich häufig Schwierigkeiten mit Pilzneigung bei Verwendung der Stoffversion von Windeln oder Binden einfach in Luft auf ! Maximal trocken ist nämlich nicht unbedingt gleichzusetzen mit maximal gesund !

Viele Vorteile – was ist der Preis dafür ?

Nun ja, ein geringer Mehraufwand beim Waschen und etwas eigene Überwindung, gesetzte Konditionierung gegenüber Körpervorgängen auszuschalten. Der Gewinn dabei ist in vielerlei Hinsicht unschlagbar. – Probieren Sie es aus !

 

 

Sehr interessant für die weitere Beschäftigung mit dem Thema:

Arte Themenabend Wickeln, Windeln, Wegwerfen

Hier auf Youtube anzuschauen

 

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