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Informationen zu Stoffarten

Wir haben für Sie einige Informationen über die in unserem Sortiment angebotenen Materialien zusammengestellt.

Die Eigenschaften des Stoffes sind für Textilien wichtig und bestimmen sowohl die Trageeigenschaften als auch die erforderliche Pflege ganz wesentlich.



Wolle

Eigenschaften: Schurwolle ist die älteste vom Menschen genutzte Faser überhaupt. Schon Jahrtausende vor Christus haben Ägypter und Chinesen Wollschafe gehalten.
Vor Erfindung der Schere in der Eisenzeit wurde Wolle gerupft (gepflückt), erst danach war eine Schur möglich.
Die Wolle hat eine sogenannte natürliche Thermoregulations-Eigenschaft. Wolle kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen und sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als z. B. die viel verwendete Baumwolle.
Da Wollwaren (bezogen auf ihr Gesamtvolumen) aus bis zu 85 % Luft bestehen, sind sie gute Wärmeisolatoren: die Körperwärme entweicht nur wenig. Umgangssprachlich heißt es deshalb, dass Wolle gut "wärmt", obwohl Wolle von sich aus hauptsächlich nur die Wärmestrahlung des Körpers reflektiert.
Wolle nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Gerüche (z.B. von Schweiß) an, und hat eine natürliche Selbstreinigungsfunktion - aufgenommene Gerüche werden an die Luft wieder abgesondert, und die Wolle riecht nach kurzer Zeit an frischer Luft wieder neutral und frisch.


Pflege: Da Wolle geruchs- und schmutzabweisende Eigenschaften hat genügt es meist, das Kleidungsstück an einem schattigen Ort auszulüften. Bei stärkerer Verschmutzung gegebenenfalls mit einer weichen Bürste ausbürsten. So wird das gute Stück schnell wieder frisch und ansehnlich.
Wolle sollte auf jeden Fall mit einem Wollwaschmittel gewaschen werden, da sie sehr empfindlich gegenüber Laugen reagiert. Wollwaschmittel hat einen PH-Wert im sauren Bereich.
Unbedingt vermeiden sollten Sie große Temperaturunterschiede beim Waschen und Spülen, kräftiges Rubbeln, sowie lange Einweichzeiten. Dies führt zum Verfilzen der Wolle !
Handwäsche bei 30° C ist die schonendste Pflege für Wolle und Seide. Modernen Waschmaschinen mit einem schonenden Wollwaschgang kann man Wollkleidung ebenfalls anvertrauen. Hartnäckige Flecken lassen sich am besten mit Gallseife entfernen.
Wolle kann sehr viel Feuchtigkeit aufnehmen. Deshalb sind Wollsachen im nassen Zustand sehr schwer und können sich verziehen. Liegend auf einem Handtuch getrocknet, bleiben sie in Form.
Trocknen an der Sonne, auf der Heizung oder gar im Wäschetrockner sollten unbedingt vermieden werden.
Quellen: http://de.wikipedia.org/wiki/Wolle, http://disana.de
Weitere Infos zur Pflege von Wollüberhosen: http://www.wollwindelchen.de/html/nachfetten.html

 


Mikrofaser

 

Eigenschaften: Mikrofaser ist eine Sammelbezeichnung für Fasern, die feiner als 1 dtex sind. Die meisten Mikrofasern liegen bei 0,5 bis 0,7 dtex. Noch dünnere Fasern von weniger als 0,3 dtex bezeichnet man als Supermikrofasern.
Mikrofasern haben den halben Durchmesser von Seidenfasern – feine Seide z. B. hat ungefähr 1,38 dtex–, ein Drittel des Durchmessers einer Baumwollfaser, ein Viertel des Durchmessers feiner Wollfasern und nur ein Hundertstel des Durchmessers eines menschlichen Haares.
Mikrofasergewebe sind außergewöhnlich weich und formbeständig. In Bekleidung aus Mikrofaser findet sich normalerweise ein Etikett mit einem Hinweis auf Mikrofaser, z. B. „100 % Polyester-Mikrofaser“.
Weil Mikrofasern so fein sind, können viele von ihnen eng zusammengepackt werden. Es werden viel mehr feine Fasern benötigt, um einen Faden herzustellen, woraus sich eine größere Fadenoberfläche ergibt. Mikrofaser-Textilien sind sehr resistent gegen Fusseln.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mikrofaser
Die Mikrofaser zeichnet sich in erster Linie durch ihre sehr weiche Struktur aus. Gleichzeitig aber ist sie enorm formbeständig. Diese Eigenschaften einer Mikrofaser werden durch die enge Webung erzielt, die aufgrund der Feinheit der Faser notwendig ist. Somit wird eine größere Oberfläche erzielt, was die Mikrofaser gegen Fusseln nahezu resistent werden lässt und die Festigkeit der Fasern deutlich erhöht.
Ein weiterer Vorteil ist die hohe Saugkraft der Mikrofaser. Diese hohe Saugkraft wird jedoch nicht durch die Faser selbst erzielt, sondern durch die große Anzahl an Luftkammern und kleinen Poren, wodurch eine Kapillarwirkung erzielt wird.
Quelle: http://www.mikrofaser.org/

Pflege: Textilien aus Mikrofaser werden am besten bei 40°C gewaschen und dürfen bei niedrigster Stufe in den Trockner. Wichtig ist ein Waschmittel, welches keine Rückstände hinterlässt. Wir empfehlen Ulrich natürlich oder Sonett aus unserem Sortiment.


Baumwolle

Baumwolle ist eine sehr alte Kulturpflanze. Es handelt sich um eine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanzen gewonnen wird. Sie ist die mit Abstand am häufigsten verwendete Faser der Textilindustrie. Über 50% aller verarbeiteten Fasern sind Baumwollfasern.
Verglichen mit Kunstfasern ist Baumwolle sehr saugfähig und kann bis zu 65 % ihres Gewichtes an Wasser aufnehmen. Sind allerdings Gewebe aus Baumwolle einmal nass geworden, trocknen sie nur langsam. Zudem besitzt Baumwolle auch eine hohe Schmutz- und Ölaufnahmefähigkeit, ist aber auch in der Lage diese wieder abzugeben. Baumwollstoffe gelten als sehr hautfreundlich (sie „kratzen“ nicht) und haben ein äußerst geringes Allergiepotential.
Obwohl Baumwolle eine Naturfaser ist, ist ihr Anbau oft problematisch und mit hohem Verbrauch von Wasser und Agrarchemikalien verbunden.
Baumwolle wird auf etwa 1% der landwirtschaftlichen Nutzfläche der Erde angebaut. Auf diesem 1% werden aber etwa 20% aller weltweit verwendeten Agrarchemikalien eingesetzt.
Daher ist es besonders wichtig, auf kontrolliert biologisch angebaute Baumwolle zu achten !
Eigenschaften und Pflege von Baumwolltextilien:
Baumwolle kann etwa 20% ihres Eigengewichts als Feuchtigkeit aufnehmen, ohne sich nass anzufühlen.
Sie trägt sich angenehm weich, ist sehr luftdurchlässig und atmungsaktiv.
Baumwolle besitzt eine hohe Scheuer- und Reißfestigkeit. Sie ist sehr wiederstandsfähig gegen Hitze, kann problemlos bei 95° C gewaschen und mit über 150° C gedämpft werden.
Damit ist Baumwolle bestens für sterile Artikel im medizinischen Bereich geeignet.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle,
http://disana.de/deutsch/produkte/faserkunde/baumwolle.html


Hanf

Hanf ist eine der ältesten Nutzpflanzen und vielfältig einsetzbar. Kultur-Hanf ist als Nutzpflanze erstmals um 2800 v. Chr. in China in Gebrauch gekommen, das älteste erhaltene Hanfprodukt ist ein Textilfragment aus einem Grab der Chou-Dynastie (1122 bis 249 v. Chr.). Ebenfalls in China ist eine erste Verwendung für Hanf-Papier (die erste bekannte Verwendung von Papier überhaupt) zwischen 140 und 87 v. Chr. belegt.
Hanf ist als nachwachsender Rohstoff wegen seiner problemlosen Zucht und vollständigen Nutzbarkeit beliebt. Es werden keinerlei Herbizide (Unkrautbekämpfungsmittel) benötigt, weil die Pflanzen bereits nach wenigen Tagen den Boden vollständig beschatten, sodass kein Unkraut mehr Licht findet. Außerdem ist er äußerst schädlingsresistent und pflegeleicht. Hanf produziert mehr Biomasse als jede andere heimische Nutzpflanze. In der Wirtschaft ist Hanf äußerst vielseitig einsetzbar und wird wegen seiner hohen Haltbarkeit, Umweltverträglichkeit und niedrigen Energiebilanz geschätzt.
Pflege von Textilien aus Hanf:
•    waschbar bis 95° C
•    trocknergeeignet (Trocknen im Wäschetrockner wirkt sich günstig auf das Tragegefühl aus, da das Gewebe weicher wird als bei Lufttrocknung)
•    möglichst kein Pulverwaschmittel verwenden
•    bei Windeln und Binden keine Weichspüler verwenden, da die die Saugfähigkeit beeinträchtigen kann.
Eine Ausführung der Firma Didymos zum Waschen von Hanf:

Hanf und Leinen
robuste Fasern mit einem kleinen Schwachpunkt
Hanf ist eine sehr strapazierfähige Naturfaser. Sie wird traditionell überall da eingesetzt, wo es auf goße Haltbarkeit unter ungünstigen Bedingungen ankommt. Bekannt ist ihr Einsatz für Segel, Tauwerk und Zelte. Besonders haltbares Papier, zum Beispiel für Geldscheine, wird heute noch aus Hanf hergestellt. Und schon
Gutenberg druckte seine Bibel auf Hanfpapier. Auch die berühmten Hosen, die ein gewisser Levi Strauss für amerikanische Goldwäscher zusammennietete,
waren damals aus Hanfstoff und nicht, wie heute, aus Baumwolle. Um so mehr überrascht die Tatsache, dass man Hanfgewebe (und auch Leinen) durch falsches Waschen reativ schnell zerstören kann.

Das liegt am besonderen Aufbau der Hanffaser:
Hanf besteht aus Faserbündeln, wobei die einzelnen Fasern die Form feiner Röhren haben. Hanf nimmt bis zu 60 Gewichtsprozent an Wasser auf und quillt dabei um bis zu 30% auf. Beim Quellen vergrößern sich auch die Hohlräume. In diese können nun Feststoffe aus dem Waschmittel eingeschwemmt werden. Beim Trocknen und damit verbundenen Schrumpfen der Faser werden die Feststoffe eingeschlossen. Das eigentliche Problem stellt in diesem Zusammenhang das fein gemahlene Kieselgur dar, das pulverförmigen Waschmitteln als Rieselhilfe zugesetzt wird. Mit jedem Waschgang wird das feine mineralische Pulver in die Kapilaren eingetragen. Beim Trocknen schrumpft die Faser und die Hohlräume verengen sich wieder. Da die eingelagerten Feststoffe nicht schrumpfen, sprengen sie die feinen Röhren. Das Gewebe wird dann, brüchig und löst sich schließlich auf.
Für Flachs (Leinen) gilt das gleiche, wenn auch in etwas abgeschwächter Form. Auch die Leinenfaser ist eine Röhre, sie nimmt allerdings nicht so viel Wasser auf und quillt daher nicht ganz so stark, wie die Hanffaser. Hanf und Leinen sollten daher ausschließlich mit füssigen Waschmitteln gewaschen werden, die keine unlöslichen Feststoffe enthalten.


Quellen: www.didymos.de, http://de.wikipedia.org/wiki/Hanf


Viskose aus Bambuszellstoff

Viskose:
Viskosefasern, kurz Viskose oder Zellwolle, sind Chemiefasern (Regeneratfasern), die vom Grundstoff Zellulose ausgehend über das Viskoseverfahren industriell hergestellt werden. Die chemische Zusammensetzung der Viskosefasern gleicht der von Baumwolle. Auch die typische Faserfeinheit (etwa 10 bis 15 µm Durchmesser) und Faserlänge (etwa 40 mm) sind ähnlich der von Baumwolle. Für die Textilindustrie wird Viskose zu einem Endlosfaden versponnen. Durch die Bearbeitung der Zellulose im Viskoseverfahren können – im Gegensatz zum Naturprodukt Baumwolle – die Charakteristika der Faser (Farbe, glänzendes oder mattiertes Aussehen, Faserlänge, -dicke und -querschnitt) variiert werden. Viskose ist eine natürliche Kunstfaser, im Gegensatz zu bekannten synthetischen Kunstfasern wie beispielsweise Polyester oder Polyacryl.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Viskose


Bambus:
Bambus ist ein bedeutender, schnell nachwachsender Rohstoff. Vor allem in Asien hat er große ökologische, ökonomische und kulturelle Bedeutung; für etwa 1,5 Milliarden Menschen bilden Bambus und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eine Lebensgrundlage.
Bambus enthält nur 2-3 mm kurze Zellulosefasern, die daher nicht spinnbar sind. Die heute vielfach aus Marketinggründen als „Bambus-Textilien“ (woven bamboo) angebotene Bekleidung, vor allem Strümpfe, besteht aus Viskosefasern. Hierbei dient Bambus lediglich als Rohstoff für die daraus in einem chemischen Prozess gewonnene und zur Viskosefaser weiterverarbeitete Cellulose. Neben Bambus können beispielsweise auch Buche, Birke, Kiefer, Fichte, Pinie oder Eukalyptus als Celluloserohstoff für die Viskosefaserherstellung verwendet werden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bambus

 

Pflege: Viskose aus Bambuszellstoff kann bis 60°C gewaschen werden. Waschmittel, die Cellulase enthalten und Gallseife dürfen nicht verwendet werden. Sollte es doch nötig sein, dann nur mit ganz kurzer Einwirkzeit. Textilien aus Viskose, die Nässe aufsaugen sollen (Windeln, Binden aus Stoff) saugen nach ca. 8-10 Wäschen vollständig. Vorher haben sie noch nicht die volle Saugleistung, können aber natürlich bereits verwendet werden.


PUL

 


PUL meint ein Verfahren, durch das Gewebe mit Polyurethan beschichtet werden. Polyurethane layered = Polyurethanbeschichtet.
Dieses Verfahren wird bei Stoffen angewandt, die wasserundurchlässig sein sollen. Diese Gewebe finden Einsatz vor allem im Segment der Outdoor- und Funktionsbekleidung und eben auch im Bereich der Stoffwindeln, Windelüberhosen, Stoffbinden und Slipeinlagen aus Stoff.
Die Polyurethanschicht kann auf verschiedenste Materialien aufgebracht werden. So gibt es PUL Stoffe aus Baumwolle, Polyester und Mischgewebe.

Eigenschaften: Die Polyurethanschicht = PUL bei Binden und (und auch Windeln) ist atmungsaktiv. Natürlich nicht so sehr wie wenn sie nicht da wäre oder wie bei Wolle oder Fleece, aber dafür auch auslaufsicherer.


Das Material ist mikroporös und lässt nur eine bestimmte Teilchengröße durch. So geht Dampf durch und Wasser nicht. Die Moleküle im flüssigen Aggregatzustand sind größer als im gasförmigen. Daher kommt der Nässeschutz und die Atmungsaktivität gleichermaßen.
Pflege: bei Überhosen und Windeln mit PUL sollten folgende Pflegehinweise beachtet werden um die Lebensdauer der Beschichtung nicht zu verringern:
•    Wäsche bei maximal 60° C in der Maschine
•    nicht trocknergeeignet
•    keinen Weichspüler, chlorhaltige Bleichmittel oder Essig verwenden
 

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